Ratgeber

Rahmenvertrag und Abrufe abrechnen

Ein Rahmenvertrag legt Sätze und Bedingungen für künftige Arbeit fest, begründet aber selbst keine Rechnung; jeder Abruf darunter ist ein eigener Auftrag, der zu den Sätzen und Bedingungen des Rahmenvertrags abgerechnet wird.

Stand:

Warum rechnet ein Rahmenvertrag selbst nichts ab?

Weil er nur festlegt, wie künftige Aufträge bepreist werden. Geld wird erst fällig, wenn der Kunde Leistungen abruft.

Valtor behandelt den Rahmenvertrag als Preisliste und Regelwerk und erzeugt aus ihm keine eigene Position. So kann nichts doppelt abgerechnet werden – einmal als Rahmen und einmal als Auftrag.

Wie wird ein Abruf abgerechnet?

  1. Ihr Kunde bestellt Zusatzarbeit, zum Beispiel drei weitere Infomercials.
  2. Sie laden das unterschriebene Bestellformular oder den Abruf hoch.
  3. Valtor entwirft den Abruf zu den Sätzen und Bedingungen des Rahmenvertrags, jeden Wert mit seiner Fundstelle.
  4. Ein Mensch gibt den Abruf frei; er erhält einen eigenen Abrechnungsplan.
  5. Verlangt der Rahmenvertrag eine Bestellnummer, wartet die Rechnung, bis Ihr Kunde sie über einen sicheren Link nachträgt.
  6. Das Finanzteam gibt die Rechnung frei und versendet sie.

Was geht ohne diese Trennung schief?

  • Abrufe werden zu alten Sätzen abgerechnet, obwohl sich die Preise im Rahmenvertrag geändert haben.
  • Per E-Mail bestellte Arbeit wird nie abgerechnet.
  • Die Kreditorenbuchhaltung des Kunden lehnt eine Rechnung ab, weil die Bestellnummer fehlt.

Häufige Fragen

Ist ein Abruf ein eigener Vertrag?

Kaufmännisch ist er ein eigener Auftrag mit eigenem Abrechnungsplan, gebunden an die Bedingungen des Rahmenvertrags. Valtor verknüpft ihn mit seinem Rahmenvertrag, von dem Sätze und Bedingungen stammen.

Was passiert, wenn im Bestellformular eine Angabe fehlt?

Die Angabe bleibt offen und wird zur Frage an die prüfende Person. Valtor übernimmt keinen Wert aus einem anderen Abruf.